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Posts Tagged ‘Computer’

Nostalgie²

20 Jun

So, mal wieder ‘nen Eintrag machen. Wie ihr just in diesem Moment schon gesehen habt, hab ich die Designs geändert. Ich werde wohl auch vorerst keine neuen machen, da ich mich erstmal um die Funktionalitäten kümmere anstatt das Aussehen. Warum ich eigentlich schreibe, ist die Tatsache, dass hier zur Zeit ein Commodore CBM 3032 auf’m Flur steht, welcher Zahlen hochzählt. Ich nehme gerne Wetten an, bei welcher Zahl er nen buffer overflow bekommt. Das Programm sieht wie folgt aus:

1
2
3
4
10 A=0
20 PRINT A
30 A=A+1
40 GOTO 20

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Nostalgie

17 Apr

Nun, gestern war ein seltsamer Tag. Es begann damit, dass ich morgens mit dem Zug zur Arbeit fahren musste. Bevor ich mich auf machte zum Bahnhof in unserem kleinen Ort suchte ich vezweifelt meine Kopfhörer, doch ich fand sie nicht. Ich hatte also auf meiner Fahrt mit keinerlei akustischer Unterstützung zu rechnen, was meinen Elan auf einen noch tieferen Punkt sinken lies. Ich packte also meine aktuelle Lektüre ein und begab mich auf den Weg. Die Fahrt zum Hauptbahnhof Hannover erwieß sich ungewohnter Weise als recht problemlos, da der Zug pünktlich abfuhr und auch ankam, was meinen Elan wieder steigen lies. Auf dem Weg vom Hauptbahnhof zum Ticketschalter der Straßenbahngesellschaft begenete ich iCn, welcher auch gerade auf Arbeitswärts unterwegs war. Nach einem kleinen Plausch über geplante Ausflüge zum Moersfestival verabschiedete ich mich jedoch und ging geradewegs auf den Ticketschalter zu, um ein Einzelticket für die Straßenbahn zu beschaffen. An der Haltestelle angekommen bemerkte ich das die S-Bahn Linie, welche mich zu meiner Arbeitsstelle führt einige minuten Verspätung hatte, ich dachte mir jedoch nichts dabei, setzte mich auf einen freien Platz auf einer Bank und laß weiter in meinem Buch – was ich auch schon während der Zugfahrt tat. Einen kleinen Moment später ertönte eine Nette, jedoch bis zur Unverständlichkeit verzerrte Frauenstimme aus der Sprechanlage von der ich die Worte »Linie 4«, »technisches Problem« und »Verspätung« entschlüsseln konnte und mir den Sinn der Nachhricht recht originalgetreu nachbilden konnte. Etwa 27,362 min. später ertönte die Stimme erneut, jedoch diesmal wesentlich verständlicher und mit einer etwas besseren Nachricht welche besagte, dass die verspätete Linie 4 nun doch einfahren würde. Es war natürlich nicht zu erwarten, in der Bahn einen Sitzplatz zu bekommen, also stand ich die 15 min. Fahrzeit in der Bahn und konnte nicht einmal mein Buch lesen. Toll.
Auf der Arbeit angekommen erwartet mich nichts besonderes, außer ein Auftrag von einer Frau, die um 8:45 Uhr anrief und sagte sie wäre von 8:30 Uhr – 9:00 Uhr zu erreichen. Ich bekam den auftrag um 9:05 Uhr. Später am Tag brachte ein Kollege einen Computer vorbei, welcher doch schon das ein oder andere Jahr auf dem Buckel hatte. Es handelte sich um einen Intel 80286 mit gigantischen 12 MHz. Dieser Fund löste in meinem Kopf sofort die Errinnerung an ein Zitat aus, welches lautet:

Kein Programm wird jemals mehr als 640 KByte Arbeitsspeicher benötigen.

- Bill Gates

Um es für die Leute die nicht wissen worum es geht noch einmal zu erklären. Die Computer zu der Zeit hatten einen Arbeitsspeicher von 640KByte, was für die Anwendungen, die damals benutzt wurden, völlig ausreichte. Zum Vergleich: Das aktuelle Betriebssystem, welches die Ursprünge aus der Feder des selben Herren hat, braucht allein zum reibungslosen Betrieb in etwa das 1000 fache. Tja, so kann man sich täuschen Herr Gates.

 
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Keyboard Evolution

04 Apr

Moin. Wie vielleicht einige Wissen – manche haben es vielleicht auch schon wieder vergesse oder wussten es nicht oder was auch immer – hab ich mir am Wochenende eine neue Tastatur bestellt, eine Cherry eVolution STREAM, kurz G85-23000. Welche natürlich prompt am Dienstag geliefert wurde. Nur war natürlich niemand zu Hause. Statt das ich mich also Abends in aller Ruhe mit meinem neuen Keyboard an meinen Rechner hocken konnte, lag also ein Zettel im Briefkasten, welcher mir beschrieb, dass ich doch bitte ab dem nächsten Werktag um 11.00 Uhr meine Pakete abholen könne. Ergo musste ich immernoch auf meiner alten tippen, weil mein USB-Keyboard – ja ich hatte nur eins – an meinem Mac hing. Am heutigen Tage fuhr ich also nach der Maloche – munter wie ich war – heimwärts, bog jedoch später in die gegenüberliegende Richtung ab um 3 Ortschaften weiter zu fahren, um mein Paket abzuholen. In nähe der Post-Filiale angekommen hatte ich zunächst mit der Suche nach einem Parkplatz zu kämpfen, den ich jedoch kurz darauf fand. Fröhlich Richtung Poststelle latschend, den Paketzettel in der einen Hand und kribbeln in der anderen, stach mir jedoch schon die Schlange ins Gesicht, die vor der Annahmestelle wartete. Unbeirrt setzte ich aber meinen Weg fort und war auf wundersame plötzlich der zweite in der Schlange. Als ich an der Reihe war begrüßte ich höflich die Dame hinter dem Tresen, welche mir jedoch keinerlei Aufmerksamkeit schenkte. Nach einiger Zeit sah sie mich jedoch an und fragte was ich möchte. Worauf ih erwiederte, dass ich doch gerne meine Lieferung abholen würde, welche im Übrigen aus zwei identischen Tataturen und einem gebudenen Buch mit ca. 410 Seiten bestand. Ich übergab ihr den Lieferschein, sie drückte mir ein Paket in der größe des Buches in die Hand und sagte:

Bitte, der Nächste!

Ich musste kurz nachdenken, warum sie mir nicht auch vielleicht das Paket geben wollte, das neben ihr im Regal stand, die Größe einer Tastatur verpackung hatte und meinen Namen als Empfänger trug. Ich fragte freundlich, ob sie vielleicht noch ein Paket für mich hätte, worauf sie ohne mich oder ihre Unterlagen anzusehen behauptete:

Nein. Der Nächste!

Ich bat sie noch einmal freundlich doch bitte noch einmal nach zu sehen, da auf dem Paket schließlich mein Name stünde und es von der selben Lieferfirma ist wie das Buch. Sie schaute mich an, schaute in ihre Unterlagen und fand heraus, dass das Paket auch noch für mich sei. Wer hätte das denn ahnen können??? Nun gut, ich befand mich immernoch in einer Stimmung des Zweifelns, da das Paket die Größe nur eines Keyboards hatte. Ich packte trotdem meine Sachen zusammen und verließ die Poststelle in Richtung Wagen. Zu Hause angekommen wundere ich mich nicht schlecht, als auf dem Flur ein völlig mit dem meiner Lieferung identischen Paket stand, welches ebenfalls mit meinen Namen als Empfänger etikettiert war. Ich öffnete dieses und staunte nicht schlecht darüber, dass es eine Tastatur beinhaltete. Ich öffnete jenes, welches ich von der Post abgeholt hatte und fand die zweite. Das in dem kleineren Paket das Buch war muss ich wohl nicht extra sagen. Ich fragte also meine Schwester ob sie das Paket angenommen hätte und sie erwiederte mit:

Ja!

Es stellt sich nun die Frage, warum nicht alles am heutigen Tage geliefert oder alles am gestrigen Tage zur Poststelle transportiert wurde. Naja, Logistik… da hab’ ich keine Ahnung von und das will ich auch garnicht.
Fazit ist jedoch, dass ich ein super Keyboard habe, mit dem ich auch diesen Text verfasst habe und ein identisches gleich meiner Freundin mitbringen werde und das ich ein gutes Buch habe welches ich hoffentlich zwischendurch anfangen kann.

Um es mit den Worten von Terry Pratchett auszusrücken:

Klonk!
 
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Die Cebit

18 Mrz

… ist dieses Jahr einfach nur arm! Es gibt nichts neues. Aber auch garnichts. Selbst für die Leute die hingehen um Merchandiseartikel abzustauben ist es einfach nicht ausreichend. Stände wie Apple und Konsorten fehlen Komplett, der Sun Microsystems Stand ist in einer kleinen Ecke aufgebaut, es stehen dort 2 19” Racks hinter Glas und man bekommt nicht einmal einen Kugelschreiber, im Gegensatz zu den letzten Jahren, in denen es Luftmatratzen oder Sonnenblumen gab. Wie ich auch feststellen musste wird Hardware inzwischen nach Windows Vista klassifiziert, was bedeuten soll auf den Mainboards z.B. steht »Vista Premium« oder »Vista compatible«. Sollte es nicht so sein, das auf der Verpackung von Vista steht, auf welchem Mainboard es läuft? Die Messe war natürlich überfüllt mit Kiddies, die im sich im Grunde nur für die World Cybergames interessiert haben oder maximal für möglichst hell leuchtende Bunte Lüfter und Computergehäuse die möglichst toll aussehen, welche aber immerhin ganze Hallen füllten. Was ist aus der Messe geworden, auf der Innovationen vorgestellt wurden? Auf der der Chaos Computer Club das BTX System der Post lahmgelegt hat, um zu demonstrieren, das es unsicher ist? Heute stehen selbst am Microsoft stand nur noch Leute die keine Ahnung haben. Und selbst diese sind verschwunden. Die Jahre zuvor fand man an jeder Ecke leicht bekleidete Mädchen die einem Flyer oder Werbegeschenke in die Hand drückten, was das Niveau der CeBIT drasstisch sinken lies. Doch selbst diese waren dieses Jahr kaum anzutreffen.
Fazit: Hauptsache bunt, blinkt und ist das selbe wie letztes Jahr nur neu.

 
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